Nepal / Himalaya
VII. Manaslu Expedition (8163 m)
Anspruchsvolle - schwere 8000er Expedition
Japaner waren die Ersten, die den Gipfel des Manaslu 1956 erreichten. Mehrere Erkundungsexpeditionen waren vorausgegangen, bis schließlich die noch heute übliche Normalroute gefunden war. Obwohl technisch nicht allzu anspruchsvoll, erfordert der nordostseitige Aufstieg über den Naike-Col und den Nordsattel doch eine hervorragende Kondition. Auch zwei AMICAL alpin Expedition waren hier schon sehr erfolgreich. Um den Berg zügig zu erreichen und danach genügend Zeit für die Besteigung zu haben, werden Sie per Helikopter nach Samagaon an den Fuß des Berges fliegen. Der Rückweg nach Kathmandu führt in sechs Tagen über den 5000 m hohen Larkya Pass ins Marsyangdi Tal an der Annapurna Runde. Der Materialtransport und der Lageraufbau wird mit Hilfe von zwei Sherpa-Hochträgern bewältigt.
Der „Berg der Seele“
ist zwar mit seinen 8163 m der achthöchste Berg der Erde, technisch aber nicht
besonders schwierig.!! Achtung: Die Querung oberhalb des Naike Sattels im
Aufstieg zu Lager II kann eisschlaggefährlich sein !! Der Anstieg zum Gipfel
wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung
des Bergführers durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der
Anmeldung beigelegt werden.
Kondition: Sie sind ein äußerst erfahrener und umsichtiger Höhenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition und höchstem Mass an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für die Mithilfe bei der Erstellung der Hochlager stehen zwei Hochträger zur Verfügung.
Technik: Sie sind ein guter Eisgeher und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Nur eine ca. 45° steile Flanke oberhalb von Lager II mit einer kurzen, deutlich steileren Einzelstelle erfordert Gehen auf den Frontzacken, evtl. auch im Blankeis. Die letzten 25 Höhenmeter zum Gipfel können je nach Schneeverhältnissen exponiert sein. Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).
Ausrüstung: Ein warmer Expeditionsschlafsack bis - 25° C Komfortbereich gehört wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.
Herbert Wolf
staatl. gepr. Berg- und Skiführer
Leistungen
2222 Fr. 13/04 - Mo. 28/05/2012 (46 Tage)