MAKALU Expedition - 8.463 m, Nepal

28. März - 31.Mai 2001

Makalu bedeutet auf Deutsch "Der große Schwarze".

Der fünfthöchste Gipfel der Erde liegt ca 20 Kilometer vom Mount Everest entfernt an der Nepal-Tibetischen Grenze.

Der Makalu zählt nicht zu den "leichten" Achttausendern auf Grund seiner häufigen Wetterkapriolen, hohen konditionellen und technischen Anforderungen und dem 10-tägigen Zustieg ins Basislager.

Mit etwa 60 Trägern marschierten wir in 10 Tagen von

Tumlingtar - 370 Hm - ins Basislager des Makalu - 4.700 m.

Der Anmarsch führte über 2 Pässe mit mehr als 4.000 Metern

Höhe.

Nach 2 Tagen Rast im Basislager (Hillary Camp) steigen wir ins ABC-Lager (5.600 m) auf.

Diese Lager war für uns 5 Wochen lang unsere "Heimstätte".

Blick vom Basislager zum Gipfel des Makalu.

Die Wolkenhaube zeigt uns Sturm im Gipfelbereich.

Wir hoffen auf besseres Wetter.

Ein Teil des 11-köpfigen Teams im Mannschaftszelt des ABC Lagers ( ABC = Advanced Base Camp) - 5.600 m.

Mehrmaliges Auf- und Absteigen war notwendig um die Hochlagerkette (4 Hochlager) zu errichten und die schwierigsten Passagen mit Fixseilen abzusichern.

Das Wetter zeigte sich nicht immer von seiner schönsten Seite. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus Sonnenschein Schneefall, Sturm und Nebel.

An Fixseile in den steilsten Passagen konnten wir uns beim Auf- und Abstieg sichern.

Aufstiegsroute vom 2.Hochlager (6.500 m), am linken Bildrand, zum Makalu La - 3.Hochlager 7.300 m.

Kurz vor dem Makalu La - ca 7.200 m.

Gerlinde Kaltenbrunner mußte 3 x zum Makalu La aufsteigen um

auf dem Gipfel des Makalu zu stehen.

Hintergrund Mt. Everest und Lhotse in Wolken.

3.Hochlager auf 7.300 m mit Aufstiegsroute zum Gipfel.

Mit Stern markiert: Hochlager 4 - 7.800 m

Herbert Wolf beim Aufstieg zum Hochlager 4 - ca 7.700 m.

Am Beginn der roten Linie befindet sich Hochlager 3 - 7.300 m.

Hintergrund Mt Everest und Lhotse

Leider mußten Gerlinde und ich unseren ersten Gipfelversuch am 10.Mai, im 4. Hochlager (7.800 m) auf Grund eines Schlechtwettereinbruches abbrechen.

Nachdem wir 20 Stunden, bei orkanartigem Sturm, im Zelt verbringen mußten konnten wir bei leichter Wetterbesserung wieder ins ABC Lager absteigen.

Da sich das Wetter am 12.Mai wieder besserte, versuchten Gerlinde 

Kaltenbrunner, Dr. Karl Watschinger und Rudi Denk einen erneuten

Versuch und standen am 15.Mai 2001 am Gipfel des Makalu.


Weiters erreichten an diesem Tag noch 3 Mitglieder

einer Lesachtaler Expedition den Gipfel des Makalu.

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